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Das IBFS-Elternprojekt „Pro Bildung!“ startet. Print E-mail
Dienstag, 05 August 2008

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Das IBFS-Elternprojekt  „Pro Bildung!“, gefördert durch Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, startet in Kürze.

Das Projekt „Pro Bildung!“ soll an den Schulen, in denen IBFS aktiv ist, gestartet werden. Ziel des Projektes ist es, die Eltern von Schülern mit Zuwanderungsgeschichte über die Notwendigkeit der Bildung zu sensibilisieren. Hierdurch soll erreicht werden, dass die Kinder und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte von ihren Eltern im Hinblick auf ihre Schulausbildung motiviert, unterstützt und gar „angefeuert“ werden. Ferner sollen die Eltern in der Lage sein, behördliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Dem Projekt „Pro Bildung!“ liegt eine Veranstaltungsreihe zu Grunde, zu der die Eltern eingeladen werden sollen. Jeweils zum Anfang des Schuljahres und des zweiten Halbjahres werden drei Veranstaltungen durchgeführt, in denen mit Hilfe von Referenten, die ebenfalls eine Zuwanderungsgeschichte aufweisen, die Bedeutung der Bildung für ihre Kinder aufgezeigt werden soll. Die Veranstaltungsreihe soll an allen sieben Schulen, die auf 5 verschiedene Städte im Ruhrgebiet verteilt sind und an denen IBFS aktiv ist, beginnend ab dem Schuljahr 2008/09 stattfinden. 

Ministerium für Generationen, Familie, Frauen Integration des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das IBFS-Elternprojekt  „Pro Bildung!“ vom 01.08.2008 bis zum 31.12.2009.

Am ersten Veranstaltungsabend soll eine/ein Pädagogin/Pädagoge über die Notwendigkeit der Bildung referieren, indem sie/er über Chancen auf dem Arbeitsmarkt mit Bildung spricht und das Bildungssystem Deutschlands vorstellt. Ferner sollen Studenten und Akademiker mit Zuwanderungsgeschichte vorgestellt werden, um aufzuzeigen, dass man mit Bildung (und Zuwanderungsgeschichte) Erfolg erzielen kann.

Die zweite Veranstaltung
hat aufbauend auf die ersten Abend Erziehungsprobleme im Zusammenhang mit Bildung zum Thema. Eine/ein Pädagogin/Pädagoge soll erklären, weshalb Medien wie bspw. Spielkonsolen und Fernseher Störfaktoren darstellen. Hierzu werden Erziehungsvorschläge und Motivationsvorschläge unterbreitet.

Durch den dritten Veranstaltungsabend soll die Inanspruchnahme von Behörden, die für Kinder und Bildung zuständig sind, gefördert werden. Unter Mithilfe einer/eines Sozialpädagogin/Sozialpädagogen sollen Aufklärungsgespräche zu diversen Ämtern, insbesondere zum Jugendamt im Hinblick auf Möglichkeiten für Familien mit Zuwanderungsgeschichte, durchgeführt werden.

Das Programm der Veranstaltungsreihe wird in Kürze hier veröffentlicht.

Projektkoordination:
Serife Vural und Orhan Özmen

 
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