| IBFS-chancenwerk und Stiftung Bresche kooperieren in Bremen |
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| Donnerstag, 04 Februar 2010 | |
Sozialer Aufstieg in Deutschland ist besonders schwierig, wenn Schüler nicht auf außerschulische Unterstützung zurückgreifen können. Gerade Schüler mit Migrationshintergrund, die keine Hilfe von ihren Eltern bekommen können, sind oft perspektivlos. „Hilfe nehmen und geben“ - das ist die Idee des Interkulturellen Bildungs- und Fördervereins für Schüler und Studenten.
An der Gesamtschule Bremen-Ost (GSO) finden erstmals Intensivkurse in
Mathematik und Englisch für 18 Schüler der Oberstufe statt. Als
Gegenleistung für die Förderung betreuen die Schüler Unterstufenschüler
bei der Erledigung der Hausaufgaben. So profitiert die ganze Schule,
und das Schulklima verbessert sich.Der IBFS e.V. engagiert sich seit 2004 für bessere Bildungschancen für Schüler mit und ohne Migrationshintergrund. Das Ziel des Vereins ist, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu entfalten und ihnen so eine Chance für ihr Leben zu geben. „Der IBFS ist ein Chancenwerk“, sagt Initiator Murat Vural. Für sein innovatives Tutorensystem, das auch an der GSO angeboten wird, wurde der IBFS e.V. in Bund und Land prämiert. Nicht nur die Heinrich-Böll-Stiftung, sondern auch der Bundespräsident sprachen ihre Anerkennung aus. In Bremen leistet die Stiftung für Caritas und Hilfe in der Entwicklung (Bresche) operative und finanzielle Unterstützung. Damit verlagert die Stiftung ihr Engagement von Afrika und Südamerika, wo sie bisher vor allem Schulen und Ausbildungsstätten gebaut hatte, nach Gründung des „Müsli-Clubs“ noch mehr nach Bremen. „Wegen der zunehmend angespannten sozialen Lage in Bremen wollen wir uns hier mehr engagieren“, sagt Bresche-Geschäftsführer Florian Wolff. Vom Konzept des Interkulturellen Bildungs- und Fördervereins war die Bresche sofort überzeugt. „Dass wir in so kurzer Zeit starten konnten, liegt auch an der Unterstützung seitens der Schulleitung der GSO“, berichten die Projektpartner. „Das Projekt mit seinem bürgerschaftlichen Engagement ist genau das, was wir an unserer Schule brauchen“, sagt Schuldirektor Franz Jentschke.“ Wir erhoffen uns viel von dieser Unterstützung durch lebende Vorbilder. Migranten, die es geschafft haben, können am besten motivierend auf die Kinder und die Familien einwirken. Es geht nicht nur um schulische Verbesserung, hier werden Lebensperspektiven vermittelt“. Bis zu den Osterferien wollen die Initiatoren Wolff und Vural 30 Oberstufenschüler der GSO fördern und mit ihnen, einigen studentischen Honorarkräften und ehrenamtlichen Helfern 70 Unterstufenschüler bei der Erledigung der Hausaufgaben unterstützen. Wer mitmachen möchte, kann sich bei Florian Wolff unter der Telefonnummer 1604619 oder bei florian.wolff@bresche.org melden. Eine Ausdehnung auf weitere Bremer Schulen ist geplant. |
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Sozialer Aufstieg in Deutschland ist besonders schwierig, wenn Schüler nicht auf außerschulische Unterstützung zurückgreifen können. Gerade Schüler mit Migrationshintergrund, die keine Hilfe von ihren Eltern bekommen können, sind oft perspektivlos. „Hilfe nehmen und geben“ - das ist die Idee des Interkulturellen Bildungs- und Fördervereins für Schüler und Studenten.
An der Gesamtschule Bremen-Ost (GSO) finden erstmals Intensivkurse in
Mathematik und Englisch für 18 Schüler der Oberstufe statt. Als
Gegenleistung für die Förderung betreuen die Schüler Unterstufenschüler
bei der Erledigung der Hausaufgaben. So profitiert die ganze Schule,
und das Schulklima verbessert sich.