| Wo Nachhilfe den Schulfrieden verstärkt |
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| Freitag, 28 Mai 2010 | |
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Der IBFS e.V. engagiert sich seit 2004 in NRW für bessere Bildungschancen bei Schülerinnen und Schülern mit und ohne Migrationshintergrund. „Hilfe nehmen und geben“ ist die Idee des Vereins. Das Ziel ist, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu entfalten und Eigenverantwortung für ihren Lernprozess zu übernehmen. In Bremen wird das Konzept durch die Stiftung „bresche“ operativ umgesetzt und finanziert. Die Stiftung hat sich bisher in Afrika und Südamerika vor allem auf dem Gebiet der Bildung für sozial benachteiligte Menschen eingesetzt und Schulen sowie Ausbildungsstätten gebaut. Seit 2008 verlagerte sie ihr Engagement zunehmend nach Bremen, um sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Das Tutorensystem ShS² - Studenten helfen Schülern und Schüler helfen Schülern – basiert auf einem Konzept der beständigen Weitergabe von Wissen und Kompetenzen von Studierenden an ältere Schülerinnen und Schüler, welche es dann wiederum jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern vermitteln. Letztere sind in der Lage, sobald sie ihrerseits in höhere Klassen aufgerückt sind, das Erlernte an die neue Generation von Schülerinnen und Schülern weiterzugeben. Dank dieses Multiplikatorsystems kann es in kurzer Zeit gelingen, die Zahl der betreuten Schülerinnen und Schüler zu vervielfachen. |
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Zum Schuljahr 2010/2011 hat
die Stiftung „bresche“ (Bremer Stiftung für Caritas und Hilfe in der
Entwicklung) in Kooperation mit dem IBFS-ChancenWerk, dem Interkulturellen Bildungs-
und Förderverein für Schüler und Studenten der Schulleitung der Gesamtschule
Bremen-Ost (GSO) ein innovatives Tutorensystem angeboten.