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Samstag, 04 September 2010
 
 
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Die Entwicklung die wir in den letzten 100 Jahren in Technik, Wissenschaft und Gesellschaft durchgemacht haben ist unvorstellbar. Den Komfort den wir unter anderem dadurch genießen dürfen ist ebenso immens. Jedoch müssen wir uns bedingt durch diese rasche Entwicklung mit Problemen wie Vorurteile zwischen verschiedenen Kulturengütern auseinandersetzen. Ebenso hemmt Gleichgültigkeit und Ignoranz zwischen Menschen das gemeinsame Wohl für die einheitliche und friedvolle Zukunft.

Um dieser Problematik entgegen wirken zu können bieten wir, in Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrer ausländischen SchülerInnen im Bereich Grundschule, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II die helfende Hand an sich in die bunte Gesellschaft eingliedern zu können. Somit hoffen wir, dass sie sich problemlos in der Gesellschaft zurecht finden und diese konstruktiv und vor allem gemeinsam mit anderen mitgestalten können.

Den deutschen StudentInnen, denen die Kulturbarrieren bekannt sind ermöglicht diese interkulturelle Förderung das aktive Mitwirken. Sie sind ebenfalls Willkommen ihre Ideen und Erfahrungen unmittelbar in das Projekt mit einfließen zu lassen.

Wir durchlebten ebenfalls diese Kulturprobleme mit denen die heutigen Kinder leider immer noch konfrontiert werden. Trotz der selbst erfahrenen Spannungen erfolgte bei uns die Eingliederung in die Gesellschaft positiv, daher wollen wir als ihre Vorbilder agieren. Wir versuchen die eigens erlebten negativen Erfahrungen zu analysieren, diese ins Positive umzuwandeln und in unsere Arbeiten mit einzuflechten. Wir wollen die Kinder in einem primären Stadium fördern, unterstützen, und aufklären. Dieses Stadium ist kein anderes als in der Schule selbst. Wir unterstützen die Kinder in ihrer Schullaufbahn, fördern und motivieren sie, sei es bei den Hausaufgaben, beim Umgang mit anderen MitschülerInnen oder beim Bewältigen anderer Problemsituationen, vor allem aber wollen wir das stagnierende Potenzial aktivieren. Wir wollen als „Brücke“ fungieren, den SchülerInnen den Weg weisen und die Kinder beim Erwerb der deutschen Sprache und von sozialer Kompetenz helfen. Dadurch eröffnet sich nicht nur die sprachliche Welt der Kinder, sondern sie können sich „frei“ bewegen, erweitern dadurch selbstständig ihren Horizont und können so konstruktiv die Zukunft Deutschlands mitgestalten. Sie erschließen sich selbst ihre Umwelt. Aus Erfahrung können wir sagen, dass Bildung der Schlüssel zur Anerkennung in der Gesellschaft und zur Vermeidung interkultureller Konflikte ist.

Der IBFS e.V. leistet den Großteil ihrer Förderarbeiten vor Ort, d.h. in den Schulen. Die Wahl der Schule erfolgt je nach ihrer Bedürftigkeit und auch der Kapazität von ehrenamtlichen Mitgliedern der IBFS e.V.

In einer Kooperation mit der Schulleitung werden derzeit in den Städten Bochum und Castrop-Rauxel Kinder und Jugendliche von den Klassen 1 bis 13 außerhalb der Schulzeiten erfolgreich betreut.

 
 
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